Woran ich glaube

„Wir stehen selbst enttäuscht und sehn betroffen // Den Vorhang zu und alle Fragen offen“

Dieser Satz von Bertolt Brecht kommt mir in diesen unwirklichen Zeiten in den Sinn.

Eine so noch nie dagewesene Pandemie zwingt uns seit Monaten dazu, auf viele Freiheiten, auf so viele Dinge, die uns erst zum Menschen machen, zu verzichten: Wir dürfen uns nicht treffen oder versammeln, wir sollen uns nicht berühren, wir können nicht gemeinsam Essen, Trinken, Feiern, Singen oder Musizieren. Dabei müssen wir höllisch aufpassen, dass dieses schreckliche Virus nicht eine noch größere Seuche verursacht, indem wir uns genau durch diese Restriktionen unser Menschsein nehmen lassen.